Artikel nach Datum gefiltert: März 2020

Montag, 30 März 2020 12:10

Schadenersatz bei Wasserschaden

Grundsätzlich ist der Verursacher eines Schadens zum Schadenersatz verpflichtet. In einem Miethaus ist das nicht immer so einfach zuzuordnen.

In dem vor dem OLG Frankfurt am Main verhandelten Fall, sollte der den Wasserschaden verursachte Nachbar die Schäden an der Tapete des Nachbars bezahlen. Er weigerte sich und der geschädigte Nachbar klagte gegen ihn. Das OLG sah die Tapeten als „wesentliche Bestandteile“ des Gebäudes an. Und damit war der schadenverursachende Mieter zunächst raus aus dem Schadenersatz. Denn beschädigte Tapeten sind als Wohnungsmangel einzustufen und dieser Mangel ist dem Vermieter anzuzeigen und von diesem auf seine Kosten zu beseitigen. Der Vermieter hat seinerseits allerdings die Möglichkeit, sich an dem den Schaden verursachenden Mieter schadlos zu halten. Vor einer Klage ist also immer erst genau zu überlegen, wen ich zur Schadenbeseitigung auffordere und ggf. verklage.

Quelle: Eigene Recherche, IVD Immo Professional, OLG: 10 U 8/18

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Seit 2009 veranstaltet die Immobilien Investment Akademie (IIA) Trainings für Immobilieninvestoren und Immobilienfachleute. Der Trainingsschwerpunkt der mehr als 1.700 Teilnehmer war die Wissensvermittlung zum Vermögensaufbau und Vermögensabsicherung durch Immobilienengagements. Aus den dabei gewonnenen Erfahrungen haben die Experten der IIA die nachfolgenden 7 häufigsten Fehler der Anleger beim Immobilienerwerb zusammengetragen, erläutern Jörg Winterlich und Michael Wiesendorf von der Geschäftsleitung der IIA.

Immer die gleichen sieben, häufigsten Fehler

  • nur auf Wertsteigerung in der Zukunft setzen
  • sich zu kurzfristig bei Zinsvereinbarungen binden
  • Mietendeckel und Mietrecht unterschätzen
  • davon ausgehen, dass die Politik die Immobilie nicht weiter antasten wird
  • steuerlich schlecht beraten sein
  • strategisch falsch aufgestellt sein
  • über kein wirklich wertiges Netzwerk verfügen

Fehlern entgegenwirken

Wenn auch Sie in Immobilien investieren wollen, nutzen Sie unser Wissen, Und nutzen Sie die nächsten drei Trainings der IIA Ende April und Anfang Mai, die besonders auf diese Themen eingehen:

  • Digitalisierung der Buchhaltung für Immobilieninvestoren
  • aktuelle Zinsentwicklung und Ausblick
  • Regulierung und Enteignung von Immobilienbesitz - Herausforderungen für Eigentümer und Investoren.

Zudem gibt die IIA einen ökonomischen Ausblick in Person von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, dem ehemaligen Präsidenten des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung.

Quelle: Eigene Recherche und Foto, Asscompact,

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Bei den deutschen Bauzinsen war seit Oktober 2019 ein leichter Anstieg beobachten. Doch im Februar 2020 drehte sich im Corona-Fieber der Trend. Wirkt sich die Angst vor dem Coronavirus tatsächlich auch auf die Bauzinsen aus? Die derzeit schwer abschätzbaren Risiken rund um das Coronavirus könnten solch ein Faktor sein.

Weltweite Unsicherheit an den Finanzmärkten

Hypotheken-(Bau)zinsen bilden das Zinsniveau von Pfandbriefen ab, denn mit diesen finanzieren Banken zum allergrößten Teil Ihre Baukredite. Je geringer die Zinsen für Pfandbriefe sind, desto weniger bezahlen die Banken für das Geld und geben diese geringeren Refinanzierungskosten dank eines harten Wettbewerbs unter den Darlehensgebern als niedriger Bauzinsen an die Kunden weiter. Die Rendite der Pfandbriefe fiel aufgrund der Corona-Unsicherheit an den Finanzmärkten innerhalb weniger Wochen um 0,25 Prozentpunkte. Diese Entwicklung dürfte der Hauptgrund für die derzeit weiter sinkenden Hypothekenzinsen sein.

Was tut die EZB?

Seit der Finanzkrise 2008 verfolgt die EZB eine sehr expansive Geldpolitik. Der Leitzins liegt bei 0%. Viele Marktteilnehmer stellen sich angesichts der Corona-Epidemie nun die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten hat die EZB eigentlich noch bei dieser oder einer anderen Krise?

2020 werden die Hypothekenzinsen nicht wesentlich steigen

Natürlich weiß heute niemand, wie und wo sich das Coronavirus weiter ausbreitet und wie heftig die Dellen in die Weltwirtschaft sein werden. Aber die weltweiten Unsicherheiten werden nicht mit Corona vorbei sein. Vieles spricht derzeit für weiter sehr niedrige Hypothekenzinsen. 

Quelle: Eigene Recherche, Hüttig&Rompf, Foto: EADpus

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