Freitag, 19 Juli 2019 02:50

40 % günstiger wohnen !

Laut Statistischem Bundesamt haben aktuell ca. 19 Millionen Haushalte in Deutschland Haus- und Grundbesitz. Das ist in den letzten Jahren gestiegen und nun etwa die Hälfte aller Haushalte. Rund 30 % der deutschen Haushalte besitzen ein Einfamilienhaus. Im Accento-IW-Wohnkostenreport 2019 hat das Institut der deutschen Wirtschaft ermittelt, das in Deutschland der Erwerb von Wohneigentum attraktiver ist als zu Mieten. Demnach müssen Selbstnutzer(Eigentümer) monatlich 5,58 Euro / m² für ihre Immobilie bezahlen. Eine vergleichbare Wohnung in der Neuvermietung kostet hingegen 9,24 Euro monatlich / m². Kaufen ist somit ca. 40 % günstiger als Mieten.

Quellen: Eigene Recherche, LBS aktuell, Bild: stock.adobe

Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat erstmals von der Möglichkeit der Enteignung Gebrauch gemacht und einen Immobilienbesitzer enteignet. Der Besitzer war zuvor auch durch Zwangsgelder von 10.000 und 20.000 Euro nicht dazu gebracht worden, das verfallene Haus zu sanieren. Dies geht aus dem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) hervor.

Möglich war dies durch das Berliner Zweckentfremdungsverbotsgesetz seit April 2018, wenn Miethäuser oder Wohnungen unerlaubt leer stehen oder verfallen. In diesem Fall handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in dem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Der Besitzer soll das Gebäude seit 20 Jahren nicht saniert haben. Deswegen sei es seit Langem unbewohnbar. Das Mehrfamilienhaus soll nun an einen Treuhänder übergeben und saniert werden. Die Kosten trägt vorerst das Land Berlin. 

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact, Bild: ASScompact – bluedesign – stock.adobe

Freitag, 14 Juni 2019 08:20

Die Deutschen lieben Bargeld !

In einigen Ländern Europas stirbt das Bargeld nahezu aus, doch wir Deutschen hängen weiter daran. Sogar bei größeren privaten Investitionen wie einem Autokauf, ist Bargeld immer noch des Deutschen erste Wahl. Einer aktuellen Untersuchung des Autovermittlers abracar zufolge wird noch gut jeder zweite private Gebrauchtwagenkauf in bar abgewickelt.

Die Höhe des Kaufpreises hat dabei keine Bedeutung. Durchschnittlich bezahlen die Deutschen 10.600 Euro in bar. Auch Beträge von mehr als 30.000 Euro werden lieber im Geldkoffer durch die Gegend getragen, als digitale Bezahlalternativen zu nutzen. Gerademal 28% der Käufer überweisen den Geldbetrag. Das von abracar entwickelte bargeldlose Bezahlsystem abrapay (Bezahlung direkt vor Ort via Handy), nutzen weniger als 20% der Kunden.

Laut der Untersuchung von abracar ist es auch egal welche Automarken erworben werden. Es ist keine unterschiedliche Zahlungspräferenz erkennbar. Der im Untersuchungszeitraum höchste Bargeldbetrag – 53.000 Euro -  wurde von einem Mann für einen Porsche Boxster bar übergeben. Und auch das Geschlecht macht keinen Unterschied. Männer und Frauen liegen bei der Barzahlung in Deutschland mit etwa 50% gleichauf.

Quellen: Eigene Recherche, ASScompact, Foto: Deutsche-Startups.de